Skilager Pizol 27. Januar bis 1. Februar 2019 Schule Stetten

 

 

Aufgeregt stiegen wir 28 Kinder in den Car, der in Stetten vor dem Hartplatz stand. Nach zwei nicht enden wollenden Stunden freuten wir uns, als der Chauffeur ins Mikrofon sagte: „In wenigen Minuten sind wir in Wangs-Pizol.“ Bei der Talstation  kletterten wir mit sehr schweren, vollgestopften Rucksäcken und Skiern oder dem Snowboard in der Hand in die kleinen Gondeln, mit denen wir hinauf in die schneebedeckten sonnigen Berge fuhren.

Oben angekommen, stellten wir die Skier in den Skiständer. Kurz danach versuchten wir am Rand der Piste hinunter zum Zürihus zu laufen, das direkt an der Piste stand. Manche rutschen eher, als dass sie gingen. Nach dem spassigen „Rutschgang“ luden wir unser Gepäck ab und assen unseren Lunch in der gemütlichen Stube des Zürihauses.  

Bevor wir auf die Skier durften, mussten wir unsere Betten beziehen. Danach ging es endlich auf die Piste. Wir fuhren als Erstes mit dem Sessellift hoch. Der Schnee war richtig schön griffig, besonders bei der Talfahrt. Nach dem Skifahren gab’s feinen selbstgemachten Kuchen und Punsch. Wir spielten anschliessend Spiele, vergnügten uns am Tschüttelikasten und richteten unsere Zimmer fertig ein. Der erste Tag verlief wunderbar! Frau Ehrenzeller hatte wieder einmal grossartig gekocht! Nach den Abendinfos, als alle Kinder sich bettfertig gemacht hatten, versammelten sich alle im Massenschlag der Jungs, wo eine Lehrerin uns aus dem Buch „der Zombiegoldfisch“ vorlas. Erschöpft schliefen wir pünktlich zur Nachtruhe um 21.30 Uhr ein. 

Am nächsten Morgen weckten uns die Lehrer mit Musik, dann zogen wir uns an und assen Frühstück. Es gab Zopf mit Honig, Butter und Konfitüre oder Müesli.

 

Die nächsten Tage verliefen wunderbar. Die Sichtverhältnisse waren perfekt. Wir wurden in verschiedene Gruppen eingeteilt und fuhren je nach Können zuerst eine blaue, danach gleich die rote Piste runter und waren stolz auf uns, dass wir es geschafft hatten. Am Nachmittag durften wir die Gruppen jeweils selbst wählen.

Am Mittwoch wurden leider die Pisten geschlossen, weil eine Lawinensprengung vorgesehen war. Sie mussten acht Mal sprengen, bis alle geplanten Lawinen ausgelöst waren. Insgesamt rutschen vierundzwanzig Lawinen den Berg hinunter. 

 

Am Abend vor dem grossen Skirennen gab es wie gewohnt einen Doping Test. Wer ihn bestand, bekam seine Startnummer. Aber wie immer waren unsere Lehrer für Überraschungen zu haben. Die Startnummer musste man sich zuerst verdienen, indem man unter den Stühlen nachschauen musste, was auf den festgeklebten Zetteln stand. Auch hatten nicht alle Kinder den Doping Test bestanden, sie durften aber trotzdem mitmachen. Leider mussten wir schon um 21.00 Uhr ins Bett, weil das Rennen am nächsten Tag war. 

 

Aufgeregt wachten wir am Donnerstagmorgen auf. Das Rennen war viel schneller vorbei, als wir es gedacht hätten. Am Abend war Rangverkündigung und danach Disco. Wir waren bis um 00.00 Uhr wach. 

 

Leider war es schon Freitag. Nach dem Frühstück packten wir alles zusammen und  stellten es in einen Gitterrahmen, der später vom Pistenfahrzeug abgeholt wurde. 

Anschliessend durften wir noch ein letztes Mal Skifahren gehen. Wir bekamen zum Mittagessen Landjäger mit Brot und als Dessert ein Balisto oder Schoggistängeli. 

Mit unserem Gepäck fuhren wir wieder mit der Gondel in die Talstation und fuhren mit dem Car der Kadetten nach Hause, wo wir von unseren Familien empfangen wurden. 

 

 

Wir wollen uns noch ganz herzlich bei unseren Lehrern bedanken für die schöne Zeit im Skilager! Frau Ehrenzeller, die uns jeden Tag leckeres Essen gekocht hat, Frau Rüegg, die mit uns die tollen Pisten runterflitzte, Frau Friedli, die das obercoole Programm unterstützt hat, Frau Rauer, die in der Küche mitgeholfen und das Programm geplant hat, Frau Hauser, die mit uns Ski gefahren ist und aus dem Buch vorgelesen hat, Herrn Krebs, Valentin, Frau Schraff, Sina, Frau Sailer,  Frau Michel und Frau Paillard, die mit uns auf der Piste waren.

Danke an die Lehrer und die Gemeinde!

 

Von Alexandra, Anna-Lena, Amanda, Lukas und Janik aus der 5. Klasse