Schule Stetten

Rückblick

Projektwoche 2009

Um 8.30 Uhr startete ich mit voller Motivation in die Projektwoche. Die Schule Stetten beschäftigt sich seit August mit dem Thema „Kunst“. In dieser Woche war gedacht, Ideen zum Thema Kunst etwas auszudehnen.
Am ersten Tag schien mir die Lage etwas komisch, da die Meisten ins Skilager gegangen waren. Es war ein komisches Gefühl, so wenige Kolleginnen in der Gruppe zu haben. Frau Meier gestaltete ihre Einleitung und zeigte uns, wie man Abdrücke von Styroporplatten machen konnte. Sie benutzte dazu Nitroverdünner, um die Aushölungen und Druckmuster zu kreieren. Danach liess sie uns arbeiten. Besonders gefiel mir, dass wir während den Arbeiten, Musik hören konnten. Als der Schultag abgeschlossen wurde, wir unsere Drucke gemacht hatten, räumten wir auf und sausten nach Hause.

Am nächsten Morgen traf sich die ganze Oberstufe um 12.30 Uhr an der Bushaltestelle „Künterstrasse“. Es war toll, ausschlafen zu können, denn am Morgen wurde uns frei gegeben. Zusammen fuhren wir dann nach Baden und machten uns dort auf den Weg zum Kunstmuseum Langmatt. Als wir dort ankamen, präsentierten sie uns das Haus und stellten sich selbst vor. Diese Bilder, die wir uns anschauen durften, waren einfach unbeschreiblich schön. Vor allem diese Komplementär- und Farbeffekte dieser Impressionisten stachen mir richtig ins Auge. Wir mussten jedoch drauf achten, dass wir nicht an den Bildern ankamen oder sie berührten, denn sonst käme die Polizei und es hätte eine saftige Busse gegeben.Wir waren in zwei Gruppen eingeteilt. Die erste Gruppe bastelte ihr eigenes Minimuseum. Die zweite Gruppe bekam den Auftrag, ein Bild aus der Sammlung zu suchen, das Paralellen zu unserem mitgebrachten A6- Bildchen zeigte. Das war spannend. Dieses Haus, das heute der Gemeinde Baden gehört, war früher das Haus der reichen und kunstliebenden Familie Brown.
Am Mittwoch mussten wir weiter an unseren Bildern arbeiten. Man musste die Arbeiten an diesem Tag beenden. Am Donnerstag leitete Frau Strebel den Kurs. Bei ihr war das Thema „Linoldruck“ auf dem Programm. Wir bekamen Platten aus Linol und mussten dort ein Bild reinschnitzen. Mit Farben bestrichen wir die Oberfläche und machten Abrücke auf A4 Blätter. Wir mussten noch am selben Tag mit dieser Arbeit fertig sein.
Zwischendurch wurde auch mal dekoriert für die Austellung, die am Freitag stattfand. Alle Arbeiten wurden dort gezeigt, die wir in der Projektwoche machten. Eltern durften zu dieser Austellung kommen, alles betrachten und den Apéro, den eine Gruppe selbst gemacht hatte, geniessen. Es gab sogar zum Schluss ein kleines Musical von den Kleinen, die das Stück in dieser Woche einstudiert hatten.
Es war eine spannende Woche mit vielen tollen Sachen. Ich habe auch einige Dinge dazugelernt. Ich hoffe, die Austellung hat allen gefallen. Es war schön, die verschiedenen Ergebnisse bewundern zu können.

Künstlerin begleitet Schüler-Leinwandkunst

Ich habe mich bewusst beim Kurs, der mit Begleitung einer Künstlerin stattfand, angemeldet.
In diesem Kurs ging es darum, drei Leinwände mit selbst ausgedachten Themen gemeinsam zu bemalen. Da ich mich schon früher ziemlich für Kunst interessiert habe und auch meine Mutter zu hause sehr gerne malt, dachte ich mir, könnte auch ich einmal versuchen, gemeinsam mit ein paar anderen Schülern Bilder zu gestalten.
Es war gar nicht so einfach, wie ich es mir vorgestellt hatte. Anfangs dachte ich, dass mir diese Woche keinen großen Spaß machen würde. Doch das hatte sich nach knappen zwei Stunden ge-
ändert. Wir durften alle mit einem Pinsel die drei Leinwände bemalen. Danach durften wir uns mit Hilfe der Künstlerin überlegen, was wir über die Farbe malen wollten.Vanessa Bieselt und ich  gingen in den Computerraum, um Bilder auszudrucken, die uns gefielen. Da uns eher düstere Bilder im „Gothiclook“ gefallen, druckten wir Bilder von Picasso und meiner Lieblingskünstlerin Victoria Francès aus. Wir zeigten sie Frau Miserez, der Künstlerin. Ihr gefielen sie auch. Und so wählten wir alle gemeinsam eines dieser Bilder aus und Frau Miserez zeichnete ein ähnliches Bild wie das von Victoria Francès. Es wurde wunderschön. Es ist ein Engel, der im Wald auf einem Schneeteppich sitzt und traurig auf den Boden blickt. Auch Krähen sind zu sehen. Vanessa Bieselt, ein paar andere und ich malten am nächsten Morgen diese Figur aus und verfeinerten das Bild mit ein paar zusätzlichen Pinselstrichen.
Dann haben wir noch ein Bild gemalt, auf dem unsere Gesichter darauf zu sehen sind. Der Kopf jedes Mitgliedes aus unserer Gruppe wurde gezeichnet. Dieses Bild finde ich einfach toll. Ich durfte sogar mithelfen, Vanessa Bieselt abzuzeichnen. Das hat mit gefallen, auch wenn ich es nicht eins zu eins genau zeichnen konnte Es hat mir grossen Spass gemacht.
Auf dem dritten Bild erkennt jeder Mensch etwas anderes. Für mich ist es ein Vulkanausbruch mit vielen bunten Funken, die aus dem Vulkan schiessen.

Auch der Ausflug ins Kunstmuseum Langmatt in Baden hat mir sehr gefallen. Ich finde Häuser aus anderen Jahrhunderten sowieso schon sehr spannend.Und da mich auch ältere Bilder faszinieren, war dieses Museum sehr beeindruckend. Ich werde es bestimmt nie vergessen. Vielleicht werde ich auch bald wieder in dieses Museum zurückkehren und mich noch einmal in Ruhe umschauen. Meine Mutter werde ich dann auch mitnehmen.

Im Grossen und Ganzen hat mir die Projektwoche grossen Spass bereitet. Ich könnte mir jetzt  durchaus vorstellen, auch privat Bilder zu malen.

Danah Müller